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Long COVID · ME/CFS · PAIS

Anhaltende Beschwerden nach einer Infektion?

CONFIDENCE ist ein Versorgungsprojekt in Baden-Württemberg für Menschen mit anhaltenden Beschwerden nach einer Infektion. Das Projekt erprobt ein gestuftes Versorgungskonzept bei dem die Hausarztpraxis die zentraler Anlaufstelle ist.

Informationen nach Zielgruppe

Wählen Sie den passenden Einstieg

Ob Sie selbst betroffen sind, eine nahestehende Person unterstützen, in einer Hausarztpraxis arbeiten oder Patient:innen im Versorgungsumfeld begleiten: Hier finden Sie die Informationen, die zu Ihrer Rolle passen.

Patientin und Angehöriger im Gespräch in einer Hausarztpraxis

Patient:innen & Angehörige

Sie haben nach einer Infektion weiterhin Beschwerden oder unterstützen eine nahestehende Person? Hier erfahren Sie, was CONFIDENCE ist, welche Rolle die Hausarztpraxis spielt und wie der nächste Schritt aussehen kann.
Hausarzt im Gespräch mit Patientin in einer Hausarztpraxis

Hausarztpraxen

Sie versorgen Patient:innen mit vermuteten postakuten Infektionssyndromen?
CONFIDENCE erprobt ein gestuftes Versorgungskonzept, bei dem die Hausarztpraxis zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle bleibt und bei Bedarf gezielt Unterstützung einbindet.
Therapeutische Fachkraft im Gespräch mit Patientin über Beschwerden nach einer Infektion

Ergotherapie, Physiotherapie und Psychotherapie

In Ihrer therapeutischen Arbeit begegnen Ihnen Menschen mit anhaltenden Beschwerden nach Infektionen – zum Beispiel mit Erschöpfung, eingeschränkter Belastbarkeit oder Konzentrationsproblemen.

UNSER ANSATZ

VERSORGUNG MIT SYSTEM

Anhaltende Beschwerden nach Infektionen betreffen nicht nur einzelne Symptome. Sie stellen auch die Versorgung vor besondere Herausforderungen: Beschwerden müssen eingeordnet, Erwartungen geklärt und die richtigen Unterstützungsangebote sinnvoll miteinander verbunden werden.

CONFIDENCE setzt genau hier an. Das Projekt verbindet verständliche Informationen für Patient:innen und Angehörige mit Fortbildung für Gesundheitsberufe, klareren Behandlungspfaden und telemedizinischer Unterstützung bei komplexeren Verläufen.

So soll Versorgung besser zusammenspielen: hausärztlich koordiniert, bedarfsorientiert und mit der Möglichkeit, weitere Expertise gezielt einzubinden.

Die eigene Situation besser verstehen

Verständliche Informationen helfen Beschwerden, Belastungsgrenzen und mögliche Versorgungswege besser einzuordnen.

Ein verlässliche Anlaufstelle haben

Die Hausarztpraxis bleibt der zentrale Ort für Einordnung, Begleitung und Koordination. Dort können Beschwerden besprochen und weitere Schritte gemeinsam abgestimmt werden.

Expertise gezielt einbinden

Bei komplexeren Verläufen kann zusätzliche Expertise aus Therapie, Telemedizin oder spezialisierten Ambulanzen hinzukommen.

Symbolische Darstellung der vernetzten Versorgungsbausteine im Projekt CONFIDENCE
Wartebereich einer Praxis mit Informationsmaterialien zum Projekt CONFIDENCE

FAQ

fragen & antworten

CONFIDENCE ist ein Versorgungsprojekt in Baden-Württemberg für Menschen mit anhaltenden Beschwerden nach einer Infektion. Das Projekt erprobt ein gestuftes Versorgungskonzept, bei dem die Hausarztpraxis eine zentrale Rolle für Einordnung, Begleitung und Koordination übernimmt.

Ja. CONFIDENCE wird in Baden-Württemberg umgesetzt. Eine Teilnahme ist nur über eine teilnehmende Hausarztpraxis in Baden-Württemberg möglich.

Im Projekt CONFIDENCE  geht es um Beschwerden, die nach einer Infektion länger bestehen bleiben oder neu auftreten können – zum Beispiel starke anhaltende Erschöpfung, eingeschränkte körperliche oder geistige Belastbarkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Schmerzen, Kreislaufbeschwerden oder ein grippeähnliches Krankheitsgefühl.

Die Beschwerden können unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Menschen sind im Alltag nur teilweise eingeschränkt, andere deutlich stärker.

Ja. Long COVID und ME/CFS gehören zu den Beschwerdebildern, die im Zusammenhang mit postakuten Infektionssyndromen eine Rolle spielen können.

CONFIDENCE verwendet PAIS als übergeordneten Begriff, weil ähnliche Beschwerden nicht nur nach COVID-19, sondern auch nach anderen Infektionen auftreten können.

PAIS steht für postakute Infektionssyndrome. Das ist ein Sammelbegriff für anhaltende Beschwerdebilder nach Infektionen. Dazu gehören Beschwerden, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Infektion stehen und nicht besser durch eine andere Ursache erklärt werden können.

Zu den Begriffen, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, gehören unter anderem Long COVID, das Post-COVID-Syndrom, ME/CFS, PEM, Belastungsintoleranz und POTS. CONFIDENCE verwendet PAIS als übergeordneten Begriff, weil solche Beschwerden nicht nur nach COVID-19, sondern auch nach anderen Infektionen auftreten können.

CONFIDENCE ist kein Behandlungsangebot und keine Therapie.

Das Projekt soll die Versorgung besser strukturieren – durch verständliche Informationen, hausärztliche Koordination, Fortbildung für Gesundheitsberufe, klarere Behandlungspfade und bei Bedarf zusätzliche fachliche Unterstützung.

Die Hausarztpraxis bleibt die zentrale Anlaufstelle. Dort können Beschwerden eingeordnet, weitere Schritte besprochen und die Versorgung koordiniert werden.

Je nach Situation können weitere Gesundheitsberufe, telemedizinische Unterstützung oder spezialisierte Ambulanzen einbezogen werden.

Der Zugang läuft über teilnehmende Hausarztpraxen. Patient:innen können sich informieren und das Thema in ihrer Hausarztpraxis ansprechen.

Ob eine Teilnahme möglich ist, hängt von den Voraussetzungen des Projekts und der jeweiligen Praxissituation ab.