Teilnahme möglich für Hausarztpraxen in Baden-Württemberg.
Teilnahme möglich für Hausarztpraxen in Baden-Württemberg.
CONFIDENCE ist ein durch den Innovationsfonds gefördertes Versorgungsprojekt in Baden-Württemberg. Es richtet sich an Hausarztpraxen, die Menschen mit postakuten Infektionssyndromen (PAIS) – einschließlich Post-COVID-Syndrom und ME/CFS – strukturiert einordnen, sicherer begleiten und Versorgung klarer koordinieren möchten.
CONFIDENCE ersetzt nicht die reguläre medizinische Behandlung, sondern unterstützt die bestehende Versorgung in Ihrer Praxis.
Es bietet praxistaugliche Informationen, Fortbildungsangebote und kollegiale Unterstützung bei komplexen Verläufen. Der Aufwand bleibt überschaubar: Abläufe sind klar strukturiert und die Einbindung erfolgt im Rahmen eines geförderten Versorgungsprojekts in Baden-Württemberg.
Hinweis:
Im Projekt CONFIDENCE werden zwei Versorgungsansätze wissenschaftlich untersucht. Je nach Versorgungsansatz stehen weitere Bausteine zur Verfügung. Unterschiede werden nicht bewertet, sondern im Rahmen des Projekts untersucht. Weitere Informationen finden Sie in den FAQ.
CONFIDENCE unterstützt Ihre Praxis dabei, PAIS strukturiert einzuordnen, Patient:innen sicherer zu begleiten und Versorgung besser zu koordinieren – besonders dann, wenn Verläufe komplex sind und im Alltag viele Fragen offenbleiben.
Das E-Learning und unterstützende Informationsangebote helfen Patient:innen, PAIS besser zu verstehen und mit Unsicherheit im Krankheitsverlauf informierter umzugehen. So wird Gesundheitskompetenz als Teil der Versorgung gezielt gestärkt.
Sie erhalten praxistaugliche Informationen, klare Leitplanken und strukturierte Materialien, die sich direkt im Praxisalltag nutzen lassen. So muss relevantes Wissen nicht aufwendig selbst zusammengestellt werden.
CONFIDENCE schafft Raum für kollegialen Austausch und vernetztes Arbeiten – mit dem Ziel, Handlungssicherheit zu erhöhen und Zusammenarbeit im Versorgungsalltag praktikabler zu machen.
CONFIDENCE stellt die hausärztliche Versorgung in den Mittelpunkt. Die Hausarztpraxis bleibt erste Anlauf- und Koordinationsstelle für Patient:innen mit PAIS und wird bei komplexen Verläufen gezielt unterstützt.
Bei Bedarf können telemedizinische Rückkopplung und strukturierte Fallbesprechungen zusätzliche Orientierung schaffen und die sektorenverbindende Zusammenarbeit stärken.
CONFIDENCE wird in Baden-Württemberg durchgeführt.
Für eine Prüfung, ob eine Teilnahme an CONFIDENCE passend ist, finden Sie in der Praxis-Info kompakte Informationen.
Sie können Ihr Interesse direkt über die CONFIDENCE-Studienplattform (bereitgestellt durch das aQua-Institut) bekunden. Im ersten Schritt werden grundlegende Praxis- und Personendaten erhoben und ein Benutzerkonto angelegt.
Um an der Studie teilzunehmen erhalten Sie im nächsten Schritt eine Studien-Informationsschrift und absolvieren ein digitales Aufklärungs- und Initiierungsmodul. Bei Entscheidung zur Studienteilnahme füllen Sie die Teilnahmeunterlagen aus und senden diese an die Studienzentrale. Nach Freigabe nimmt Ihre Praxis an CONFIDENCE teil.
Geeignete Patient:innen können nur über die Hausarztpraxis in die Studie eingeschlossen werden. Dazu gehören die mündliche Aufklärung und die schriftliche Einwilligung. Zusätzlich registrieren sich die Patient:innen nach dem Studieneinschluss selbstständig über die Studienplattform.
CONFIDENCE ist ein Versorgungsprojekt in Baden-Württemberg für Menschen mit anhaltenden Beschwerden nach einer Infektion. Das Projekt erprobt ein gestuftes Versorgungskonzept, bei dem die Hausarztpraxis eine zentrale Rolle für Einordnung, Begleitung und Koordination übernimmt.
CONFIDENCE richtet sich an Hausarztpraxen in Baden-Württemberg, die Patient:innen mit PAIS versorgen oder künftig strukturierter begleiten möchten. Die Hausarztpraxis bleibt dabei die erste Anlauf- und Koordinationsstelle.
Nein. CONFIDENCE ersetzt nicht die reguläre medizinische Behandlung in Ihrer Praxis. Das Projekt unterstützt die bestehende Versorgung durch strukturierte Prozesse, fachliche Orientierung, praxistaugliche Materialien und abgestimmte Zusammenarbeit bei komplexen Verläufen.
Nein. CONFIDENCE bezieht sich auf postakute Infektionssyndrome, kurz PAIS.
Dazu gehören Beschwerden nach Infektionen, unter anderem nach COVID-19. Es können aber auch andere Infektionen wie beispielsweise EBV, Influenza oder Atemwegsinfekte ohne Erregernachweis in Zusammenhang stehen.
CONFIDENCE soll Hausarztpraxen mehr Orientierung im Umgang mit PAIS geben – mit praxistauglichen Informationen, klaren Abläufen und Materialien, die Patient:innen auf Gespräche in der Hausarztpraxis vorbereiten.
Im Projekt werden zwei Versorgungsansätze wissenschaftlich untersucht. Je nach Versorgungsansatz kommen weitere Bausteine hinzu, zum Beispiel Fortbildungsangebote, strukturierte Orientierungshilfen, Behandlungspfade oder fachliche Rückkopplung bei komplexen Verläufen. Ziel ist, die Versorgung strukturierter und abgestimmter zu gestalten – ohne unnötige Komplexität im Praxisalltag.
Ihre Praxis erhält zunächst die relevanten Informationen zum Projekt. Der Praxiseinschluss erfolgt anschließend über die CONFIDENCE-Studienplattform. Vor dem Einschluss gibt es eine Aufklärung durch die Studienzentrale; die notwendigen Unterlagen stehen digital bereit.
Weitere Infos zur Teilnahme finden Sie hier.
Der projektbezogene Aufwand ist vorgesehen und wird vergütet. Dazu gehören unter anderem das Onboarding der Praxis, der Einschluss von Patient:innen, die Durchführung von telemedizinischen Austauschen und studienbezogene Dokumentation. Die konkreten Zeiten und Beträge werden in den offiziellen Projektinformationen transparent dargestellt.
Patient:innen werden über die teilnehmende Hausarztpraxis eingebunden. In der Praxis erfolgen Aufklärung, Einwilligung und studienbezogene Dokumentation. Patient:innennahe Materialien unterstützen dabei, Anliegen und Fragen gut vorbereitet in der Hausarztpraxis zu besprechen.
Je nach Versorgungsansatz stehen unterschiedliche Bausteine zur Verfügung, zum Beispiel Fortbildungsangebote, strukturierte Informationen, Behandlungspfade sowie bedarfsorientierte telemedizinische Unterstützung. Unterschiede werden nicht bewertet, sondern im Rahmen des Projekts wissenschaftlich untersucht.
Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung
Projektleitung: Dr. Sandra Stengel, Prof. Dr. Attila Altiner
Im Neuenheimer Feld 130.3
69120 Heidelberg
Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung
Im Neuenheimer Feld 130.3
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